Jun 25

Mjam – DIY

Tag: MjamBlasebalg @ 10:20

Frau Heike wollte gerne wissen, wie man den Kartoffelsalat zubereitet. Wohlan denn.

Man nehme für 4 Personen:

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1-2 Zwiebeln
  • eine Hand voll Petersilie
  • 1/4 l kräftige Brühe (je nach Geschmack Gemüse- oder Fleischbrühe)
  • 5 EL Öl
  • 3 EL Essig
  • Salz und Pfeffer

Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Abgießen und abkühlen lassen. Das kann man auch am Vortag schon machen, dann sind sie leichter zu schälen.
Wenn sie nur noch lauwarm oder kalt sind, schälen und in dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben.

Die geschälte Zwiebel fein hacken. Ich persönlich mag die Zwiebeln sehr gern, darum mach ich recht viel rein, aber das kann man auch nach Geschmack variieren. Die Petersilie ebenfalls fein hacken. Zwiebel und Petersilie zu den Kartoffeln in die Schüssel geben. Mit der heißen Brühe begießen. Stehen lassen.
Da steht dann erstmal unten ordentlich Brühe drin, aber das ist ok. Der Salat muss jetzt mindestens eine Stunde ziehen, je länger, je besser. Ich mag ihn am liebsten, wenn er richtig über Nacht durchgezogen hat.
Wenn man mag, kann man zwischendurch ab und zu ein bisschen durchmischen.

Zum Schluss Essig und Öl zugeben (die Mengenangaben sind nur ungefähr, manchmal braucht man auch mehr Essig, muss man halt probieren). Am besten nimmt man ein helles Öl und einen hellen Essig, dunkle (Olivenöl, Balsamico) lassen den Salat komisch aussehen, und Olivenöl passt auch vom Geschmack her gar nicht dazu. Besser was neutraleres, Sonnenblume oder so. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ganz einfach, oder? Braucht halt nur ein bisschen Zeit.

2 Kommentare zu “Mjam – DIY”

  1. Bea says:

    ich mach da noch einen erbsengroßen Klacks mittelscharfen Senf rein. Probiers mal aus. Meine Jungs sagen, der Oma ihrer schmeckt lange nicht so gut (ich hab der Schwiegermutter das mit dem Senf nicht verraten).

    Und: Ich mag ihn noch warm. Also, Kartoffeln so heiß wie möglich schälen und schneiden und das Ganze noch warm essen – mjam :-)

    Grüßle, die Bea

  2. Blasebalg says:

    Oh, vielen Dank für den Tipp, das probiere ich nächstes mal aus!