Jul 31
Au weia…
Viele von Mr. Holmes’ Schlussfolgerungen sind logisch, die meisten fragwürdig, und so manch eine schlicht hanebüchen. Ein Beispiel für letzteres? Da hat er einen Hut von jemand anderem, den er aber nicht kennt. Aus der Größe des Hutes leitet er nun ab, dass der Träger klug (oder gebildet) sei (je nach dem wie man intellectual nun übersetzt), nach dem Motto: großes Hirn = viel Kapazität.
Autsch.
Andererseits nicht hanebüchener als moderne CSI-Krimis, bei denen der Täter aufgrund eines Schnipsels Plastiktüte überführt wird, da das Plastik gaaaaaanz zufällig ganz extrem charakteristisch ist, nur von einem einzigen Hersteller in wasweißichwo produziert und nur in einem Gemischtwarenladen an der Grenze zu Mexico verkauft wird, und das auch nur zweimal in den letzten sechs Monaten, so dass anhand der Personenbeschreibung des Verkäufers, der sich natürlich genau an die beiden Kunden erinnert, der Verdächtige überführt werden kann.
Ich lach mich scheckig, echt.






Juli 31st, 2009 at 18:38
Ist doch schön, wenn das Weltbild sich so einfach präsentiert, oder? Das Leben vereinfacht sich ungemein…
LG, Katarina
August 4th, 2009 at 21:38
Schätze, dass ist bauzeitbedingt: http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomik
Selbst irgendwie klugscheißernde Grüße,
Eva
August 5th, 2009 at 10:29
Ja klar. Davon gehe ich auch aus, dass diese Annahmen zu dem Zeitpunkt, als das verfasst wurde, plausibel waren. Aber hinterher ist man ja immer schlauer.
August 5th, 2009 at 12:20
Aber denk doch mal: schlauer als Sherlock Holmes ;-)
(bei Edgar Wallace kommt so’n Scheiß auch irgendwo vor, noch ausgeprägter, wenn ich mich recht entsinne…)