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	<title>Heiße Luft Viernullkommafünf</title>
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	<description>Das übersichtlichste Blaseblogviernull aller Zeiten.</description>
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		<title>Zwischenbericht</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 06:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verlosung findet noch statt, keine Sorge, die hab ich nicht vergessen. Und die Geschichte geht auch noch weiter. Wobei ich gerade mit mir selbst darum ringe, ob ich die lange, krimimäßige Variante oder die kürzere, unikrimihafte Variante schreiben soll. Für beide habe ich einen Plot im Auge. Was meinen Sie, so aus dem Bauch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verlosung findet noch statt, keine Sorge, die hab ich nicht vergessen. Und die Geschichte geht auch noch weiter. Wobei ich gerade mit mir selbst darum ringe, ob ich die lange, krimimäßige Variante oder die kürzere, unikrimihafte Variante schreiben soll. Für beide habe ich einen Plot im Auge. Was meinen Sie, so aus dem Bauch raus?</p>
<p>Momentan stecke ich mit dem Kopf bis zum Hals drin in Arbeit. In zwei, drei Tage sollte sich das aber wieder vehement ändern, dann sind einige Dinge rum. Dann geht&#8217;s hier wieder weiter mit Verlosung und Geschichte.</p>
<p>Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Geduld. Echt.</p>
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		<title>Das geheime Leben des Pilzes Heinz G. (15)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was, wenn Mo doch recht hat?&#8221; fragte Heinz. &#8220;Was, wenn es nicht sein Gestank ist, sondern es mit dem sonderbaren Hügel zu tun hat, den das Wesen neulich nachts hergebracht hat?&#8221;
&#8220;Ach Unsinn&#8221;, sagte der Fuchs. &#8220;Hügel stinken nicht. Ich habe schon viele Hügel gesehen, und bisher hat keiner gestunken. Das ist ein Geruch, den nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was, wenn Mo doch recht hat?&#8221; fragte Heinz. &#8220;Was, wenn es nicht sein Gestank ist, sondern es mit dem sonderbaren Hügel zu tun hat, den das Wesen neulich nachts hergebracht hat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach Unsinn&#8221;, sagte der Fuchs. &#8220;Hügel stinken nicht. Ich habe schon viele Hügel gesehen, und bisher hat keiner gestunken. Das ist ein Geruch, den nur Stinkpilze und tote Tiere verströmen, keine Hügel.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und wenn es ein toter Hügel ist?&#8221; </p>
<p>&#8220;Ein toter Hügel? Was soll das denn sein?&#8221; Der Fuchs kicherte. &#8220;Heinz, alter Pilz, es spricht ja für dich, dass du den Stinker da hinten in Schutz nehmen willst, den du als deinen Nachbarn bezeichnest, aber von der Welt hast du echt keine Ahnung.&#8221; Erneut schüttelte den Fuchs ein Kichern. &#8220;Tote Hügel, unfassbar.&#8221;</p>
<p>Heinz beschloss, wegen dieser Bemerkung nicht beleidigt zu sein. Auch wenn es ihm schwer fiel. Er hatte ja schon früher ab und zu gedacht, dass der Fuchs sich bestimmt cooler und erfahrener gab, als er tatsächlich war. Vielleicht gab es so etwas wie tote Hügel ja doch, und der Fuchs wollte nur nicht zugeben, dass er auch einmal etwas nicht kannte. </p>
<p>Während er so nachdachte, folgte sein Blick einer Ameise. Sie hatte irgendwas zwischen ihre Kieferzangen geklemmt und schleppte es jetzt mühsam über den Waldboden. Heinz fragte sich, wieso sie nicht etwas Kleineres trug. Für ihn war es nur ein kleines Krümelchen, aber das Krümelchen war fast so groß wie die Ameise selbst. Sie hätte sich sicherlich nicht so abkämpfen müssen, wenn sie größer und der Krümel kleiner gewesen wäre. Unwillkürlich schoss ihm der Gedanke einer riesengroßen Ameise durch den Kopf. Dann lachte er laut auf. </p>
<p>Der Fuchs sah Heinz verwirrt an. &#8220;Warum lachst du jetzt?&#8221;</p>
<p>Heinz strahlte. &#8220;Weil ich gerade die Lösung für mein Problem gefunden habe, alter Freund! Willst du nicht meine Ameise sein?&#8221;</p>
<p>Der Fuchs verstand überhaupt nichts mehr. </p>
<p><em>[Fortsetzung folgt]</em></p>
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		<title>Das geheime Leben des Pilzes Heinz G. (14)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fuchs war misstrauisch.
&#8220;Der Hügel? Erzähl keinen Quatsch. Du bist doch so ein Stinkpilz, die Sorte kenne ich.&#8221;
&#8220;Was soll das denn jetzt heißen? Stinkpilz? Ich glaub&#8217;s ja nicht&#8221;, Mo war außer sich, &#8220;du spinnst ja wohl, räudiges Pelzvieh! Ich bin ein ehrenwerter Pilz, genau wie jeder andere Pilz auch!&#8221;
&#8220;Ach ja? Ein ehrenwerter Pilz? Und was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fuchs war misstrauisch.<br />
&#8220;Der Hügel? Erzähl keinen Quatsch. Du bist doch so ein Stinkpilz, die Sorte kenne ich.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was soll das denn jetzt heißen? Stinkpilz? Ich glaub&#8217;s ja nicht&#8221;, Mo war außer sich, &#8220;du spinnst ja wohl, räudiges Pelzvieh! Ich bin ein ehrenwerter Pilz, genau wie jeder andere Pilz auch!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach ja? Ein ehrenwerter Pilz? Und was machen all die Fliegen da, die über deinen schleimigen Hut krabbeln? Sind die rein zufällig da? Dich riecht man schon hundert Sprünge gegen den Wind!&#8221;</p>
<p>&#8220;Heinz, nun sag doch auch mal was, Pilze sollten zusammenhalten. Diese pelzige Töle beleidigt mich und unsere ganze Art!&#8221;</p>
<p>Heinz fühlte sich ausgesprochen unwohl in seiner Haut. Der Fuchs war doch sein Freund. Aber Mo war ein Pilz. Als hätte er nichts Besseres zu tun. Mussten die beiden ausgerechnet jetzt anfangen zu streiten?</p>
<p>&#8220;Du widerlicher Stinkpilz!&#8221;<br />
&#8220;Du verflohter Mottenfiffi!&#8221;</p>
<p>Heinz schloss die Augen und versuchte, nicht hinzuhören. Irgendwann würden sie schon aufhören. </p>
<p>&#8220;Würgepups mit Schleimhut!&#8221;<br />
&#8220;Vierbeiniger Mäusefresser!&#8221;</p>
<p>Oder vielleicht auch nicht? </p>
<p>&#8220;Haltet den Mund! Alle beide!&#8221; Heinz legte all seine Autorität in seine Stimme. Und tatsächlich, es wurde still. &#8220;Hört auf damit. Ich halte das nicht mehr aus. Ist doch auch völlig egal, wer oder was hier stinkt. Mannomann.&#8221; Heinz war echt sauer. </p>
<p>&#8220;Kann halt nicht jeder ein Steinpilz sein&#8221;, brummelte Mo vor sich hin. Er war zwar gekränkt durch das, was der Fuchs ihm alles an den Kopf geworfen hatte. Aber so ganz unrichtig war es ja auch wiederum nicht gewesen. Er war nun einmal ein Vertreter der Stinkmorcheln. Was konnte er denn dafür? Nie hätte er gedacht, dass er hier oben auf so viel Ablehnung stoßen würde.<br />
&#8220;Geht doch einfach alle weg&#8221;, rief er den Waldbewohnern zu, die um ihn herum standen und misstrauisch in seine Richtung äugten. Aber sie blieben. Nur die Fliegen, die über seinen schleimigen Hut krabbelten, spendeten ihm ein wenig Trost. </p>
<p>Der Fuchs hatte sich neben Heinz gesetzt und drehte Mo den Rücken zu. </p>
<p>&#8220;Was ist denn da hinten los? Wer ist da? Es müssen viele sein?&#8221; fragte Heinz seinen Freund.<br />
&#8220;Ja, der halbe Wald ist hier&#8221;, bestätigte der Fuchs.<br />
&#8220;Aber warum?&#8221;<br />
&#8220;Na, weil dein Freund so bestialisch stinkt, die kommen alle gucken, was hier los ist.&#8221;<br />
&#8220;Ach komm, jetzt lass Mo in Ruhe. So schlimm kann das schon nicht sein.&#8221;<br />
&#8220;Doch, es ist schlimm. Ich hab ja schon viele Stinkpilze getroffen, aber der hier muss ihr König sein. Sowas hab ich echt noch nicht erlebt.&#8221;</p>
<p>Nachdenklich schaute Heinz auf den Boden. Eine ganze Armee kleiner Krabbeltierchen war schon die ganze Zeit unterwegs, viel mehr als sonst. Sie liefen an ihm vorbei, nach hinten rechts. </p>
<p>&#8220;Ist das normal, dass so viele Waldbewohner kommen, wenn eine Morchel reift?&#8221; fragte er den Fuchs. Schließlich hatte er eine solche Situation noch nie miterlebt. </p>
<p>&#8220;Nein, normal ist das nicht. Sag ich ja.&#8221;</p>
<p>&#8220;Hm.&#8221; Heinz dachte nach.</p>
<p><em>[Fortsetzung folgt]</em></p>
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		<title>Das geheime Leben des Pilzes Heinz G. (13)</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 06:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
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		<description><![CDATA[Heinz überlegte fieberhaft, wie er sich ganz losmachen konnte vom letzten Rest seiner Verbindung zum Myzel, und wie er dann vom Fleck kommen könnte. Was hatte er denn schon alles beobachtet? Zapfen und Blätter oder Nadeln fielen von Bäumen herunter. Konnte er irgendwo hinunterfallen? Das Tal hinunterkullern, das ginge vielleicht. Und dann? Schwimmen? Er war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heinz überlegte fieberhaft, wie er sich ganz losmachen konnte vom letzten Rest seiner Verbindung zum Myzel, und wie er dann vom Fleck kommen könnte. Was hatte er denn schon alles beobachtet? Zapfen und Blätter oder Nadeln fielen von Bäumen herunter. Konnte er irgendwo hinunterfallen? Das Tal hinunterkullern, das ginge vielleicht. Und dann? Schwimmen? Er war nach wie vor unsicher, ob er schwimmen oder untergehen würde. Ein wenig ängstigte ihn die Vorstellung schon, dass seine frisch gewonnene Freiheit gleich wieder endete, nur weil er zu unerfahren war. </p>
<p>Vielleicht konnte er sich ja auch irgendwie aus eigener Kraft fortbewegen. Ein wenig drehen und wenden, das ging ja auch bisher schon. Ob das ausbaufähig war? </p>
<p>Heinz bewegte sich in alle Richtungen, erst vorsichtig, dann bis an die Grenzen dessen, was er schaffen konnte. Dabei passte er aber gut auf, um nicht die kleine Verbindung gänzlich zu kappen, die er noch hatte. Das wollte er erst tun, wenn er sich sicher war. Weil er im Moment sowieso nichts Besseres zu tun hatte, begann er zu trainieren. Vor und zurück, vor und zurück. Beweglichkeit, Kraft. Vor und zurück. </p>
<p>Gegen Abend war er völlig erschöpft. Dass das Bisschen Bewegung ihn so anstrengen würde, hätte er nicht gedacht. Aber wenn er vor seinem endgültigen Tod noch etwas von der Welt sehen wollte, dann musste er sich beeilen. </p>
<p>Wie gern hätte er dem Fuchs von seinen Plänen erzählt! Aber der ließ sich an diesem Tag nicht mehr blicken, und auch am nächsten nicht. Also trainierte Heinz, so gut es ging. Er konnte ja auch nicht einfach los, ohne seinem Freund Bescheid zu sagen, der würde ihn ja sicher vermissen. </p>
<p>Am darauffolgenden Morgen erwachte Heinz von einem ungewöhnlich lauten Rascheln. Stimmengemurmel. Ihm war, als hätten sich alle Waldbewohner in seinem Rücken versammelt, und als er nach oben sah, bemerkte er einen großen Schwarm fetter Fliegen. </p>
<p>&#8220;Oh Mann Heinz, bist du schon am Verwesen oder was?&#8221; fragte der Fuchs, der in diesem Moment angetrabt kam. &#8220;Hier riecht es ja unerträglich.&#8221;</p>
<p>Heinz war empört. Nach dem Training war er immerhin in der Form seines Lebens! </p>
<p>&#8220;Ich rieche nichts&#8221;, gab er patzig zurück.</p>
<p>&#8220;Nee, schon klar, du hast ja auch keine Nase.&#8221; Das breite Grinsen des Fuchses brachte Heinz beinahe noch mehr auf, doch der fuhr fort, bevor der Pilz etwas sagen konnte. &#8220;War nur ein Scherz, Heinz, nimm es nicht krumm. Bist ja auch nicht du, der so stinkt. Das ist dein Kollege.&#8221; Mit einer Kopfbewegung wies er nach hinten rechts, wo Mo stand. </p>
<p>Der hatte natürlich alles mit angehört. </p>
<p>&#8220;Das bin überhaupt nicht ich,&#8221; protestierte er, obwohl er genauso wenig wie Heinz so recht wusste, was der Fuchs eigentlich meinte. Auch Mo hatte keine Nase. &#8220;Wenn überhaupt, dann ist es der Hügel hier neben mir, den alle anstarren.&#8221;</p>
<p>Und damit hatte er ganz recht. </p>
<p><em>[Fortsetzung folgt]</em></p>
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		<item>
		<title>Das geheime Leben des Pilzes Heinz G. (12)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 06:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
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		<description><![CDATA[Während er auf den Fuchs wartete, überlegte Heinz, was seinen neue Situation für ihn zu bedeuten hatte. 
Er musste nicht mehr wachsen. Selbst wenn er gewollt hätte, es ging nicht mehr. Else hatte ihm seine Entlassungspapiere ausgehändigt, sie würde also ab sofort auch nicht mehr vorbeikommen. Wozu auch. Er wuchs ja nicht mehr, und wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während er auf den Fuchs wartete, überlegte Heinz, was seinen neue Situation für ihn zu bedeuten hatte. </p>
<p>Er musste nicht mehr wachsen. Selbst wenn er gewollt hätte, es ging nicht mehr. Else hatte ihm seine Entlassungspapiere ausgehändigt, sie würde also ab sofort auch nicht mehr vorbeikommen. Wozu auch. Er wuchs ja nicht mehr, und wo kein Wachstum, da keine Vermessung. </p>
<p>Er musste auch keine Sporen mehr ausbilden. Er würde für keine neue Generation Pilze mehr sorgen, das stand fest. Der Gedanke hatte ihm noch nie besonders gefallen, aber wenn er ganz ehrlich mit sich war&#8230; eine gewisse Leere konnte er nicht leugnen. Wozu lebte er denn jetzt? Ein paar Tage hatte er sicher noch, ehe er elendig zugrunde ging, abgeschnitten von seiner Nahrungsquelle. Was sollte er mit diesen paar Tagen anfangen?</p>
<p>Gründlich untersuchte er den Riss an seinem Fuß. Der Schmerz war noch da, aber es war nur noch ein dumpfes Pochen, das er kaum noch wahrnahm. Viel hatte nicht gefehlt, dann wäre er komplett abgerissen. Wer weiß, wenn das passiert wäre, womöglich wäre er den Abhang ins Tal hinunter gekullert. Vielleicht wäre er in den Bach dort unten gefallen, dabei konnte er gar nicht schwimmen. Vermutlich. Ausprobiert hatte er es ja noch nicht. Vielleicht schwammen Pilze ja auch, und er wusste gar nichts davon?</p>
<p>Wie er so darüber nachgrübelte, was alles hätte passieren können, wenn er komplett abgerissen wäre, keimte ein leiser Gedanke in ihm auf. Vielleicht, sagte er sich, war das genau die Chance, auf die er immer gewartet hatte?</p>
<p>Ohne die Verbindung zum Myzel war er frei. Ungebunden, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn er es irgendwie schaffte, sich vom Fleck zu bewegen, dann konnte er vielleicht noch etwas von der Welt sehen, bevor er endgültig starb. Abenteuer erleben. So wie er es immer gewollt hatte. </p>
<p>Heinz spürte eine Leichtigkeit in seinem kleinen pilzigen Herzen, die er noch nie gekannt hatte. Er war frei!</p>
<p><em><a href="http://blaseblog.datensphaere.de/worte/das-geheime-leben-des-pilzes-heinz-g-13/">Zum dreizehnten Kapitel springen</a></em></p>
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		<title>Das geheime Leben des Pilzes Heinz G. (11)</title>
		<link>http://blaseblog.datensphaere.de/worte/das-geheime-leben-des-pilzes-heinz-g-11/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 10:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ungeduldig lauschte Heinz nach hinten rechts. Er hatte sich durch seinen Unfall zwar etwas gedreht, aber nicht weit genug, um den Standort des Jungpilzes sehen zu können. Er hörte, wie Else um Mo herumwatschelte. Offensichtlich gab sie sich Mühe, leise zu sein. Schließlich entfernte sich ihr gedämpftes Gemurmel. 
&#8220;Mo? Geht es dir gut?&#8221; fragte Heinz.
&#8220;Ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungeduldig lauschte Heinz nach hinten rechts. Er hatte sich durch seinen Unfall zwar etwas gedreht, aber nicht weit genug, um den Standort des Jungpilzes sehen zu können. Er hörte, wie Else um Mo herumwatschelte. Offensichtlich gab sie sich Mühe, leise zu sein. Schließlich entfernte sich ihr gedämpftes Gemurmel. </p>
<p>&#8220;Mo? Geht es dir gut?&#8221; fragte Heinz.</p>
<p>&#8220;Ja, alles ok&#8221;, antwortete der, &#8220;ich hab nur Kopfschmerzen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was ist denn gestern passiert, was war das für ein Wesen?&#8221; schoss Heinz seine Fragen ab. &#8220;Ich konnte mich nicht umdrehen, ich hab alles nur gehört, und plötzlich hast du nicht mehr geantwortet. Ich dachte schon, es hätte dich &#8230;&#8221;, Heinz schluckte, &#8220;ich dachte es hätte dich vielleicht gefressen.&#8221;</p>
<p>Mo lachte. &#8220;Nein nein&#8221;, gab er zurück. &#8220;Fressen wollte mich niemand. Ich bin einfach nur, äh&#8221;, er räusperte sich, &#8220;äh, ja, also, eingeschlafen bin ich, genau. Ich war so müde vom Wachsen und so. Du weißt ja, wie das ist.&#8221;</p>
<p>Heinz bohrte nicht weiter nach. Eingeschlafen. Das konnte der Jungpilz vielleicht Else erzählen. Vermutlich war er vor Angst ohnmächtig geworden und schämte sich jetzt, das zuzugeben. Wie auch immer, Mo konnte auch nicht mehr Licht in das Dunkel der Geschehnisse von letzter Nacht bringen. </p>
<p>&#8220;Aber hier ist jetzt irgendwas anders&#8221;, meinte Mo dann plötzlich. </p>
<p>&#8220;Was denn? Dass ich schief stehe, weiß ich schon, falls du das meinst&#8221;, entgegnete Heinz brummig. </p>
<p>&#8220;Nein nein. Ach, Tatsache. Du stehst ja wirklich total schief. Und ich hab mich schon gefragt&#8230; hm. Bist du wirklich halb abgerissen, wie Else erzählt hat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, bin ich, aber erzähl doch weiter, was ist bei dir hinten anders?&#8221; Heinz hatte nun wirklich keine Lust, seine Zukunftsaussichten mit Mo zu diskutieren. </p>
<p>&#8220;Tut es weh?&#8221; fragte der. </p>
<p>&#8220;Ja, aber dir tut auch gleich was weh, wenn du nicht weitersprichst. Was ist anders?&#8221; </p>
<p>&#8220;Ist ja gut, ich wollte ja nur&#8230; ich erzähl ja schon. Also hier direkt neben mir ist jetzt ein Hügel, der war gestern noch nicht da. So groß, dass ich nicht drüberschauen kann. Das ist vielleicht doof, da hinten wachsen so hübsche Blumen, die kann ich jetzt gar nicht mehr sehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ein Hügel? Wie kommt denn der da hin?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß nicht. Vielleicht hat das Wesen von gestern ihn mitgebracht und hier hingelegt?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach, so ein Unsinn. Hügel trägt man doch nicht mit sich herum!&#8221; Heinz hatte zwar nicht viel Erfahrung damit, was man alles mit sich herumtragen konnte und was nicht. Aber er war ziemlich sicher, dass Hügel nicht dazugehörten. Was hatte dieser Hügel zu bedeuten, und wie war er nun tatsächlich da hingekommen? Heinz beschloss, den Fuchs zu fragen, wenn er wiederkam. Der konnte sich den Hügel genauer ansehen und außerdem hatte er mehr Erfahrung mit Sachen, die man herumtragen konnte oder auch nicht. </p>
<p><em><a href="http://blaseblog.datensphaere.de/worte/das-geheime-leben-des-pilzes-heinz-g-12/">Zum zwölften Kapitel springen</a></em></p>
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		<item>
		<title>Das geheime Leben des Pilzes Heinz G. (10)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 09:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Riss hatte Heinz zu zwei Dritteln vom Myzel abgerissen. Vor so etwas hatte man ihn in der Ausbildung immer gewarnt. Er konnte nicht mehr weiter wachsen. Er konnte keine Sporen mehr ausbilden. Er konnte seinen Lebenszweck nicht erfüllen. Langsam würde er zugrunde gehen, sein Leben hatte keinen Sinn gehabt. 
Wäre er doch nur nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Riss hatte Heinz zu zwei Dritteln vom Myzel abgerissen. Vor so etwas hatte man ihn in der Ausbildung immer gewarnt. Er konnte nicht mehr weiter wachsen. Er konnte keine Sporen mehr ausbilden. Er konnte seinen Lebenszweck nicht erfüllen. Langsam würde er zugrunde gehen, sein Leben hatte keinen Sinn gehabt. </p>
<p>Wäre er doch nur nicht so neugierig gewesen! </p>
<p>Else füllte ihr Formular aus. Drückte einen Stempel darauf. Gab Heinz einen Durchschlag, verabschiedete sich mit verdächtig feuchten Krötenaugen und watschelte weiter. </p>
<p>Der Fuchs schaute neugierig auf das Dokument. &#8220;Was hat das zu bedeuten?&#8221; fragte er. &#8220;Sonst hat sie doch immer nur ihre Notizen gemacht.&#8221; </p>
<p>Heinz seufzte. &#8220;Ich bin tot, Fuchs, ich bin tot.&#8221; </p>
<p>&#8220;Quatsch nicht so einen Unsinn, alter Pilz. Ich konnte noch nie gut mit Geistern sprechen, also kannst du auch nicht tot sein.&#8221; </p>
<p>&#8220;Doch, so gut wie tot. Du siehst doch selbst, wie schief ich hier stehe. Ich bin halb abgerissen. Mehr als zur Hälfte. Das heißt, ich bin so gut wie tot.&#8221; </p>
<p>Der Fuchs beschnupperte den Riss. &#8220;Abgerissen?&#8221; </p>
<p>&#8220;Ja, abgerissen, getrennt vom Myzel, abgeschnitten von meiner Quelle, ich werde verhungern, verdorren, und niemals Sporen ausbilden. Verdammt, ich bin tot, Fuchs!&#8221; </p>
<p>&#8220;Aber du wolltest doch nie Sporen ausbilden&#8221;, fragte der Fuchs verwirrt. &#8220;Was ist daran jetzt so schlimm, dass du es nicht tun wirst?&#8221; </p>
<p>Heinz setzte zu einer scharfen Antwort an, doch dann fiel ihm nichts mehr ein. Der Fuchs hatte irgendwie Recht. Er hatte nie das typische Pilzleben gewollt, und jetzt bekam er es auch nicht. Eigentlich sollte er froh sein. Aber wenn das Leben zuvor einen Sinn hatte, der ihm nicht gefiel, dann hatte es jetzt plötzlich überhaupt keinen mehr. Heinz klemmte die Lamellen zusammen und wäre am liebsten auf der Stelle gestorben. </p>
<p>&#8220;Hey, nun schau nicht so traurig&#8221;, sagte der Fuchs. &#8220;Guck mal, dein Nachbar ist doch noch da, und ich leiste dir auch Gesellschaft. Wird schon nicht so schlimm sein.&#8221;</p>
<p>Sein Nachbar? Heinz hatte den Jungpilz völlig vergessen. &#8220;Siehst du ihn, siehst du Mo?&#8221; fragte er den Fuchs. </p>
<p>&#8220;Na klar, da hinten, Else ist bei ihm.&#8221; </p>
<p>&#8220;Und, geht es ihm gut?&#8221;</p>
<p>&#8220;Scheint so. Aber ehrlich gesagt möchte ich nicht so gern über ihn reden.&#8221; Der Fuchs gähnte und streckte sich. &#8220;Es wird Zeit, dass ich was zwischen die Zähne bekomme. Mach&#8217;s gut Heinz, bis später!&#8221;</p>
<p>Bevor Heinz noch etwas erwidern konnte, war der Fuchs auch schon verschwunden. Was war heute nacht geschehen? Der Jungpilz würde es ihm hoffentlich sagen können.</p>
<p><em><a href="http://blaseblog.datensphaere.de/worte/das-geheime-leben-des-pilzes-heinz-g-11/">Zum elften Kapitel springen</a></em></p>
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		<title>Das geheime Leben des Pilzes Heinz G. (9)</title>
		<link>http://blaseblog.datensphaere.de/worte/das-geheime-leben-des-pilzes-heinz-g-9/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 08:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Als er wieder zu sich kam, war es heller Tag. Die Welt wirkte irgendwie verschwommen, und er versuchte, sich zu erinnern, was passiert war. Seine Gedanken wirbelten zusammenhanglos durcheinander. Plötzlich fuhr ihm eine nasse Zunge über den Hut. Das holte ihn schlagartig in die Wirklichkeit zurück. 
&#8220;Pfui Teufel, verdammter Fuchs, ich bin nichts zum Essen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als er wieder zu sich kam, war es heller Tag. Die Welt wirkte irgendwie verschwommen, und er versuchte, sich zu erinnern, was passiert war. Seine Gedanken wirbelten zusammenhanglos durcheinander. Plötzlich fuhr ihm eine nasse Zunge über den Hut. Das holte ihn schlagartig in die Wirklichkeit zurück. </p>
<p>&#8220;Pfui Teufel, verdammter Fuchs, ich bin nichts zum Essen, lass den Scheiß!&#8221; fluchte Heinz. &#8220;Das ist ja ekelhaft!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hey, komm mal wieder runter, ja?&#8221; Der Fuchs klang ein wenig eingeschnappt. &#8220;Ich dachte, du wärst tot, ich freu mich einfach nur, dass du wieder wach bist.&#8221; </p>
<p>Heinz brummte. Er wollte sich nicht anmerken lassen, wie nah ihm das ging. Und wie sehr ihm die Gesellschaft des Fuchses gefehlt hatte. Er nuschelte ein &#8220;schuldigung&#8221;. Dann sah er sich irritiert um. Irgend etwas war anders, aber er konnte das nicht richtig einordnen. </p>
<p>Der Fuchs sah ihn an. &#8220;Du stehst schief&#8221;, stellte er fest, als er Heinzens verwirrten Blick bemerkte. Dann begann er, sich das Fell zu putzen. </p>
<p>Heinz sah noch mal genauer hin. Der Fuchs hatte Recht. Entweder war die ganze Welt schief geworden, oder er selbst stand schief. Irgendwie verdreht. Bis gestern noch hatte er in das Tal hinuntergeschaut, und jetzt stand da ein dicker Farn mitten in seinem Sichtfeld. Den hatte er bisher immer ein wenig rechts von sich gehabt. Rechts. Rechts hinten. Heinz schluckte trocken. Die Ereignisse der Nacht kamen langsam zurück. Sein Fuß. Er hatte sich umdrehen wollen, und dann war da dieser Schmerz gewesen. Vorsichtig sah er an sich hinunter. </p>
<p>&#8220;Heiliger Krötenschleim, was haben Sie denn gemacht, hm?&#8221; quäkte es plötzlich. Heinz hatte gar nicht bemerkt, dass Else herangekommen war, um ihn zu vermessen. &#8220;Oh weh oh weh. Abgerissen. Eieiei. Halb abgerissen ist er. Ein tiefer Riss. Heilige Kröte des Himmels, wie konnte das nur passieren, hm?&#8221; Else sah Heinz besorgt an. Der wusste nicht, wo er anfangen sollte, also schwieg er. Abgerissen. Halb abgerissen. Heinz schloss die Augen. Das war sein Todesurteil. </p>
<p><em><a href="http://blaseblog.datensphaere.de/worte/das-geheime-leben-des-pilzes-heinz-g-10/">Zum zehnten Kapitel springen</a></em></p>
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		<title>Das geheime Leben des Pilzes Heinz G. (8)</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 14:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Heinz G. lief der Angstschweiß den Hut hinunter. Nach dem lauten Plumps war es jetzt erst einmal ruhig. Oder? Nein, ein angestrengtes Schnaufen konnte er hören. Unglaublich laut, viel lauter als der Fuchs immer geschnauft hatte, wenn er abgehetzt von der Jagd angekommen war. Das musste wahrlich ein riesenhaftes Wesen sein. Mo gab keinen Mucks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heinz G. lief der Angstschweiß den Hut hinunter. Nach dem lauten Plumps war es jetzt erst einmal ruhig. Oder? Nein, ein angestrengtes Schnaufen konnte er hören. Unglaublich laut, viel lauter als der Fuchs immer geschnauft hatte, wenn er abgehetzt von der Jagd angekommen war. Das musste wahrlich ein riesenhaftes Wesen sein. Mo gab keinen Mucks mehr von sich. Hatte das Wesen ihn gefressen? Waren die alten Geschichten doch wahr?</p>
<p>Heinz war jetzt ein Pilz kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Aber er zwang sich, ganz genau hinzuhören, ob die Geräusche vielleicht näher kamen. Gleichzeitig machte er sich so klein wie möglich und zog sich ein paar Blätter und ein wenig Moos über den Hut, um sich zu tarnen. </p>
<p>Hinten rechts wurde das Schnaufen leiser. Jetzt klirrte etwas. Dann ein schabendes Geräusch. Und noch einmal. Das Schaben wurde rhythmischer, dazwischen Rascheln und ein Geräusch nach Erde, die auf den Boden fällt. Schaben, rascheln, schaben, rascheln. Zwischendurch immer wieder ein Schnaufen und Brummen. Heinz kam es vor wie eine kleine Ewigkeit.</p>
<p>Langsam beruhigte er sich ein wenig, denn die Geräusche kamen nicht näher. Er wollte sich umdrehen, um einen Blick nach hinten rechts zu werfen. Aber er saß einfach zu fest im Boden. Er strengte sich an, wenigstens ein klitzekleines Bisschen wollte er sich drehen, nur einen halben Blick auf das erhaschen, was hinter ihm geschah. Aber es ging nicht. </p>
<p>Das Schaben hatte aufgehört. Das Wesen schien jetzt hin und her zu laufen. Dann ächzte es laut. Es gab einen weiteren Plumps, dann begann erneut das Rascheln. Und wieder das Geräusch von Erde. </p>
<p>Von Mo war die ganze Zeit nichts zu hören gewesen. Er war sicher tot, gefressen von dem Monster, das da hinter Heinz raschelte und schabte und irgendetwas mit der Walderde anstellte. </p>
<p>Heinz versucht es erneut, drehte sich so weit er nur konnte, als plötzlich etwas an seinem Fuß riss. Ein heißer Schmerz durchfuhr den ganzen Pilz, und er schrie laut auf. Dann wurde ihm schwarz vor den Lamellen.</p>
<p><em><a href="http://blaseblog.datensphaere.de/worte/das-geheime-leben-des-pilzes-heinz-g-9/">Zum neunten Kapitel springen</a></em></p>
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		<title>Blog-Candy zum sechsten Bloggeburtstag</title>
		<link>http://blaseblog.datensphaere.de/meta/blog-candy-zum-sechsten-bloggeburtstag/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 16:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blasebalg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[Pilzcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, in der Tat, das Blaseblog wird am 31.07.2010 satte sechs Jahre alt. Zeit für die Einschulung und so weiter. Vielleicht wird es jetzt sogar langsam erwachsen.. obwohl, das wollen wir ja eigentlich auch nicht. Oder?
Übrigens, falls Sie jetzt in diesem Blog zurückblättern und sich beschweren möchten, dass die Beiträge hier doch gar nicht bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, in der Tat, das Blaseblog wird am 31.07.2010 satte sechs Jahre alt. Zeit für die Einschulung und so weiter. Vielleicht wird es jetzt sogar langsam erwachsen.. obwohl, das wollen wir ja eigentlich auch nicht. Oder?</p>
<p>Übrigens, falls Sie jetzt in diesem Blog zurückblättern und sich beschweren möchten, dass die Beiträge hier doch gar nicht bis 2004 zurückreichen: Das Blaseblog hat zwei Umzüge hinter sich. </p>
<p>Nr. 1 finden Sie <a href="http://blasebalg.twoday.net/">da</a>.<br />
Nr. 2 finden Sie <a href="http://blaseblog.twoday.net/">dort.</a>.<br />
Nr. 3 &#8230; äh, ja. Da sind Sie grade. </p>
<p>Und weil so ein Geburtstag gefeiert werden will, gibt&#8217;s auch ein Geschenk. Jawollja. Ich werde nämlich &#8230;. trommelwirbel &#8230; meinen ersten Roman drucken lassen. Dabei handelt es sich natürlich um &#8220;Das geheime Leben des Pilzes Heinz G.&#8221;, wie sollte es anders sein, einen anderen schreibe ich ja derzeit nicht. </p>
<p>Ich bin noch nicht sicher, ob ich das Machwerk vollendet bekomme bis zum Bloggeburtstag. Aber sei dem, wie es sei: Ich werde ihn dreimal physikalisch produzieren lassen. Ein Exemplar behalte ich selbst. Die anderen beiden werden verlost. Und zwar unter allen, die zu einem der Kapitel einen Kommentar hinterlassen. Mehrfache Kommentare erhöhen meinen Freude-Pegel, aber nicht die Gewinnchancen.</p>
<p>Ihre Gewinnchancen verdoppeln können Sie aber anders, nämlich wenn Sie irgendwo im Netz Werbung für Heinz G. machen. Zum Beispiel durch einen eigenen Blogbeitrag, durch eine Twittermeldung oder sowas. Alle, die das tun, wandern mit zwei Losen in die Lostrommel. Also einfach davon erzählen, zur Geschichte oder hier aufs Blog verlinken, und mich irgendwie davon in Kenntnis setzen. Ich muss das ja mitkriegen, damit ich Ihren Namen zweimal in den Lostopf stecken kann, gelle?</p>
<p>Teilnahmeschluss ist am 31. Juli 2010 um 20:47, Gewehre sind nicht zugelassen und den Rechtsweg dürfen Sie höchstens spazieren, aber ansonsten ist der ausgeschlossen. Was man halt so unter Gewinnspiele schreibt. Ach ja: Spammer, die Kommentare mit Links auf Finanzseiten in Timbuktu oder ähnlich absurdes Zeug hinterlassen, nehmen nicht an der Verlosung teil und bekommen hoffentlich Krätze am Popo. </p>
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