Mrz 24 2009

Top Ten Gugeleien

Tag: MetaBlasebalg @ 23:09

Neulich habe ich einen Artikel gelesen. Darin wurden 20 Möglichkeiten aufgelistet, wie man auf Ideen für Blogartikel kommen kann, wenn einem gerade der inspirative Funke fehlt. Eine der 20 Möglichkeiten war es, einfach eine Liste von irgendwas zu machen.

Alles klar. Wird gemacht. Hier also die Top Ten Gugeleien seit mein Statpress-Plugin hier im Blaseblog läuft. Der Spannung halber natürlich wie beim Skispringen die schlechtesten zuerst.

Platz 10:
Den teilen sich mit jeweils 1,1% die folgenden Begriffe:
blasebalg blaseblog (Ja, das bin ich und ja, das schreibe ich. Sie sind hier richtig. Clever gegugelt!)
woche (Kein Wunder, immerhin mache ich Wochenaktionen.)
damit (Womit?)
donnerstägliche (Ach ja, den Hörbefehl hatte ich schon lange nicht mehr im Programm.)

Platz 9:
Der vorletzte Platz wird unter drei Begriffen aufgeteilt, mit jeweils 1,3% der Suchanfragen:
türchen (Wann hatte ich denn mal einen Atzventzkalender im Blaseblog? Hab ich verdrängt.)
wieder (Ja, sorry, manche Sachen schreibe ich halt öfter.)
feierabend gedicht (Das Thema hatten wir ja schon. Ich finde es nach wie vor befremdlich.)

Platz 8:
Ebenfalls gerecht aufgeteilt unter drei Begriffen, mit jeweils 1,4%:
heisse (Genau, hier gibt’s heiße Luft, nichts als heiße Luft, gut erkannt.)
voegelcontent (Tut mir ehrlich ganz doll leid, wenn ich Sie enttäusche, aber ich fürchte, Sie wollten andere Bilder sehen. Wenn Sie mögen, stelle ich alternativ noch ein bisschen Muschicontent ein paar Katzenbilder ein. Einfach Bescheid sagen, wenn da Bedarf besteht.)
youtu (Das heißt Youtube. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Rechtschreibkorrektur.)

Platz 7 mit 1,5%:
Ab jetzt gibt’s keine geteilten Plätze mehr:
frau blasebalg (Ach Gottchen, ich glaub ich bin berühmt. Ich werd’ gegugelt!)

Platz 6 mit satten 2%:
gruende (Oh, Gründe habe ich ganz viele. Um die ersten 50 zusammenzutragen habe ich exakt 770 Tage gebraucht. Macht im Schnitt 0,065 Gründe pro Tag oder anders ausgedrückt werde ich am 13.04. 2049 den 1.000sten Grund bloggen. Dann bin ich 75. Klingt nach einem guten Plan.)

Platz 5 mit 2,1%:
aktion (Jup, gibbet hier. Mitmachen erlaubt.)

Platz 4 mit 2,4%:
toepfer (Och nee, erinnern Sie mich doch nicht daran. Örx.)

Platz 3 mit 5,6%:
blasebalg (Ach, echt jetzt?)

Platz 2 mit 7%:
nicht (Oh. Schreibe ich denn so negativ? Oder gugeln nur die Gugelanten so negativ?)

Und jetzt, Tadaaaaaaa – auf dem ersten Platz, mit fantastominablen 13,3% aller Suchanfragen, die aufs Blaseblog geführt haben, ist:

blaseblog

Hrmpf. Wie originell.

Ich hoffe, ich konnte Sie mit diesem restlos sinnbefreiten Beitrag geringfügig erheitern. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm. Bin ja nur ich.


Okt 01 2008

Tauschbörse geöffnet

Tag: MetaBlasebalg @ 10:18

Ich habe soeben eine kleine private Tauschbörse eröffnet. Bislang steht noch nicht viel drin, aber da kommt sicher noch mehr dazu. Erreichbar ist sie oben über “Marktplatz”. Sie können ja mal reingucken, wenn Sie mögen. Zur Eröffnung sind diverse Film-DVDs im Angebot.


Sep 03 2008

Für Frau Staubkörnchen

Tag: Aktion der Woche, MetaBlasebalg @ 13:42

Liebe Frau Staubkörnchen,
in einem Kommentar zu meinem Kommentar in Ihrem Blog fragten Sie etwas, was ich mir mal an dieser Stelle zu beantworten erlaube; ich könnte mir vorstellen, dass es nicht nur Sie interessiert.

PS: Jetzt muss ich Sie doch mal fragen, Frau Blasebalg… Wieso siezen sie Ihre Leser denn eigentlich? Wenn ich mich so durch Ihr Blog lese, dann haben sie das wohl nicht immer getan, oder? Finden sie es einfach höflicher, weil man seine Leser ja nicht persönlich kennt, oder machen sie es, weil es irgendwie “cool” und was anderes ist? Oder weil “Du, Frau Blasebalg” sich zu sehr nach Kindergarten anhören würde?

Das ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Oder vielleicht doch. Ich versuche es mal.

Als ich vor vier Jahren mit dem Bloggen begonnen habe, tat ich das in einem Umfeld von anderen Blogs, in denen das Siezen üblich war. Als Stilmittel, weil es irgendwie besonders war. Und in einem Umfeld, in dem es auch üblich war, sich gegenseitig mit “Frau [Bloggerin]” oder “Herr [Blogger]” anzusprechen. Warum und wie das ursprünglich aufgekommen war, entzieht sich meiner Kenntnis, die Frau Blasebalg wurde da einfach hineingeboren, wenn man das so sagen kann.
Wenn ich im Blog-Umfeld in der Vergangenheit jemanden geduzt habe, dann war das entweder in geistiger Umnachtung, oder weil es ganz besonders wichtig war – in der Regel duze ich hier niemanden. (Sollte es so eine Phase tatsächlich mal gegeben haben, dann habe ich sie verdrängt.)

Das ist anders, wenn ich mit jemandem Mails austausche – auch mit Blog-Leserinnen, die ich hier weiterhin sieze; in der Mail duze ich sie. Ich denke, der Unterschied ist einfach der: Frau Blasebalg ist etwas anderes als die Person, die dahinter steht. Also ich. Ich bin nicht Frau Blasebalg und Frau Blasebalg ist nicht ich. Sie ist eine Rolle. Oder vielleicht besser: ein Aspekt von mir. Ein Aspekt, der sich auf bestimmte Art und Weise ausdrückt. Der keine Smileys benutzt (außer in ausgesprochenen Ausnahmefällen oder auch schon ein, zweimal aus Versehen). Der sich anders anfühlt als ich. Wenn ich blogge, bin ich Frau Blasebalg und sage “Sie”. Wenn ich maile, bin ich Angela und sage “Du”.

Und weil das seit vier Jahren so ist, würde es sich für mich falsch anfühlen, wenn Frau Blasebalg jetzt plötzlich Leute duzte (das fühlt sich schrecklich genug an bei Ravelry, denn das ist ein Zusammenhang, in dem ich die Leute lieber duze, aber dummerweise bin ich dort auch als Blasebalg angemeldet, und das ist ein Konflikt, der tatsächlich dazu führt, dass ich das Sie oder Du nach Möglichkeit vermeide).

Hm.

Klingt seltsam?

Vielleicht auch nicht.

Egal – es ist so. Und damit ist dieser hier zugleich mein Beitrag zur aktuellen Wochenaktion.


Aug 18 2008

Gewinnversandbestätigung und Ich.

Tag: Aktion der Woche, Meta, NAWBlasebalg @ 17:24

Liebe Gewinnerinnen,
seit heute sind die Päckchen unterwegs.

Offizielles Statement: Ich hoffe, Sie konnten die lange Zeit der Vorfreude ausgiebig genießen.
Inoffiziell: Ich hatte mich selbst so sehr um die Ohren, dass ich mich einfach davor gedrückt habe, die Päckchen fertig zu machen.

Insofern ist das auch in gewisser Weise mein Beitrag zur Wochenaktion. Frau Blasebalg ist nämlich eine, die sich vor allem drückt, was ihr nicht gerade ganz penetrant auf den Zehen steht und Beachtung will. Wobei ich vielleicht fairerweise dazusagen muss, dass dieser Aspekt einer von geschätzten dreihunderachtundzwanzig Zilliarden Aspekten ist, aus denen sich das Gebilde namens Frau Blasebalg zusammensetzt. Und die wiederum ist ein Bestandteil von rund einem Dutzend, die dieses Ich ausmachen, das ich aber andererseits gar nicht definieren kann. Ich finde es ja interessant, wie unterschiedlich die verschiedenen Definitionsansätze bei Ihnen ausgefallen sind. Und doch ist den meisten gemeinsam, dass sie betonen, nicht vollständig zu sein. Wer könnte sich auch schon vollständig beschreiben. Ich vermute, jemand der auf seinem Weg so weit ist, dass er das könnte, würde über den Wunsch lachen, es tun zu wollen.

Ich bin ich. Das haben auch einige von Ihnen geschrieben. Vielleicht der eleganteste Weg, die unbeschreibliche Vielheit des Ichs zu umschreiben, ohne etwas auszulassen. Wobei ich persönlich gern noch einen Schritt weitergehen möchte. Ich bin ich. Ich bin du. Ich bin wir. Ich bin. Bin ich? Was ist Sein? Da-sein oder Hier-sein? Wo bin ich? Gibt es ein Wo? Bin ich nur ein Gedanke im Traum des Ganzen, oder bin ich das Ganze, oder beides?

Ich habe eine gewisse Vorstellung vom Ursprung. Von dem Ort, wo ich herkomme, wo ich eins war mit allem und alles ich war. Vermutlich ist diese Vorstellung vollkommen unzulänglich im Vergleich zur Wahrheit, aber solange ich in diesem Leben stecke, unterliege ich gewissen Einschränkungen, was die Wahrnehmung und Vorstellungskraft angeht. Trotzdem ist sie tröstlich, weil sie mir die Gewissheit gibt, dass alles hier seinen Sinn hat, und dass es doch nicht alles ist.

Am Samstag war hier in Siegen die Nacht der tausend Lichter. Man kann es mögen oder nicht, sich mit Tausenden anderen Menschen im Schein von Fackeln und Knicklichtern zu tummeln, und es hat mich nun wirklich nicht alles vom Hocker gerissen, aber eines war doch sehr schön. Im Park gab es eine… hm… ich benutze mal die Worte des Veranstalters: eine poetische Parkbespielung. Bunt beleuchtete Bäume, Teelichter zu Tausenden in Butterbrotbeuteln die Wege entlang, Laternen, Schattenspiel, seltsame Gestalten und ein etwas durchgeknallter Märchenerzähler.

Aus den Butterbrotteelichtbeuteln hatten sie auf einer großen Wiese ein Labyrinth gelegt. Ein Labyrinth, keinen Irrgarten, den Unterschied kennen viele nicht. (Kurz: ein Irrgarten hat Sackgassen, ein Labyrinth nicht.) Man betrat es durch einen Torbogen und wanderte dann im Kreis. Mal hierhin, mal dorthin, rechts und links strömten die anderen Menschen auf ihren eigenen Wegen, manche vor mir, manche hinter mir, manche langsam, manche schnell, die meisten alleine, wenige gemeinsam, man begegnete sich und doch auch wieder nicht, weil man sich auf unterschiedlichen Abschnitten des Weges befand, mal kam man näher zur Mitte, mal bewegte man sich wieder nach außen, mal machte es den Eindruck, als sei das Ziel ganz nah, mal bewegte man sich wieder weg davon; ein stummer Nachtwächter mit Laterne und Frack tauchte mal hier und mal dort auf, wies den Weg und war grundlos freundlich; der Weg war lang, wirklich lang, und ganz am Ende stand man tatsächlich in der Mitte und war angekommen. Dort stand eine Säule, darauf eine Schale, mit Kerzen beleuchtet, und wer in die Schale sah, der sah sich selbst.
Da war der Weg zu Ende, und es brauchte nur noch wenige Schritte, um das Labyrinth wieder zu verlassen, das doch eigentlich gar nicht so verwickelt und kompliziert war, wie man vorher vielleicht gedacht hatte, denn eigentlich ging man einfach immer nur den Weg entlang*.

Wie viele von denen, die an diesem Abend dort entlang gingen, haben das Bild wohl verstanden? Ich tippe mal auf alle die, die still wurden und mit einem leisen Lächeln aus dem Ausgang kamen.

Oh, jetzt hab ich aber einen weiten Bogen geschlagen. Was man daraus vielleicht noch mitnehmen kann: das Ich, dessen Teil Frau Blasebalg ist, kennt sich selbst noch nicht, denn es hat gerade erst die allerersten Windungen des Weges hinter sich.

*Ich kenne den Naturgeist einer Quelle. Sie lacht mich jedes Mal aus, wenn wir uns sehen, denn eigentlich ist alles ganz einfach. Wir Menschlein machen es uns nur so schrecklich schwer.
Gehen Sie doch mal raus auf die Straße, und dem erstbesten Fremden, den Sie sehen, dem sagen Sie ein freundliches Wort.

Sehen Sie?
Wir machen es uns schrecklich schwer.


Aug 08 2008

Gewinnversandstatusmeldung

Tag: MetaBlasebalg @ 15:28

Liebe Gewinnerinnen,

offiziell lautet das Statement: Da Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, dauert es noch ein paar Tage, bis Sie Ihren Gewinn erhalten, damit Sie die Vorfreude ausgiebig auskosten können.

Inoffiziell habe ich mich in zeitliche Kalamitäten gebracht, muss in 5 Minuten aus dem Haus und bin das ganze Wochenende weg – darum Versand erst Anfang kommender Woche. Dann aber ganz bestimmt, versprochen.

Haben Sie ein schönes Wochenende!
(und wenn ich wiederkomme, aktualisiere ich auch die Gib-8-Beitragsliste, ich schaff das jetzt nicht mehr)


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