Okt 20 2008

Schön wär’s ja.

Tag: JähzornBlasebalg @ 13:44

Wenn ich sagen könnte, dass es nicht mehr vorkommt. Ich hatte tatsächlich lange Pause. Aber heute hat es mich aus heiterem Himmel wieder erwischt, und das könnte man sogar wörtlich nehmen, wenn man sich mal das Wetter heute anguckt. Und so ein bisschen habe ich heute auch verstanden, woher es kommt.
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Jul 13 2008

1.000 Gründe, warum ich Herrn Spektakel jedem anderen als Ehemann vorziehe (35)

Tag: 1.000 Gründe,JähzornBlasebalg @ 21:12

Weil er mich immer wieder erträgt.


Feb 09 2008

Nummer 2

Tag: JähzornBlasebalg @ 17:44

Anlass: doof (Küchenplanung)
Dauer: 1-2 Stunden
Duschtemperatur: heiß (kalt bringe ich noch nicht über mich)
Abreaktion durch: In-den-Wald-Rennen, Hyperventilation
Ergebnis: 3-Punkte-Plan und vermutlich eine Erkältung
Kollateralschäden: Muttern macht sich Sorgen


Jan 26 2008

Weil ich sie selbst so schnell wieder verdränge.

Tag: JähzornBlasebalg @ 15:36

Heute nachmittag. Nach einem kompletten Tag reichlich sinnbefreiter Daddelei und einem halben Tag Aufdemsofasitzenundlesen, wo die Zeit doch eigentlich sinnstiftend hätte verwendet werden können. Genug zu tun wäre ja.

Wenn es vorbei ist, ist es ganz schnell vergessen, aber ich weiß, es kommt wieder, und weil ich nicht mal mehr weiß, wann das letzte Mal war, bekommt das jetzt hier seine eigene Rubrik.

Heiße Dusche hat nichts geholfen, brühheiß, nächstes Mal sollte ich eiskalt versuchen, Energie aus dem System nehmen, vielleicht hilft das ja.
Mehrere Topfpflanzen sind mit großem Getöse in der Grünmülltonne gelandet, ich bin mit einer kleinen Ohrfeige davongekommen, hatte aber Lust, barfuß wie ich war einmal ums Dorf zu rennen. Hätte ich vielleicht tun sollen.
Dran glauben musste auch das Regal hinter der Tür, das habe ich auseinandergenommen. Ganz zahm, mit Schraubenzieher, und erst, nachdem ich sicherheitshalber fünf Minuten unter dem Kopfkissen gesteckt hatte, wilde Gedanken im Kopf, immer die gleichen, jedes Mal, über Fairness, Gerechtigkeit, Wut und die Unmöglichkeit, andere Menschen zu ändern; über die eigenen Fehler, darüber dass ich bei anderen genau das anklage, was ich bei mir selbst so hasse und darum um so weniger das Recht zu haben meine, diese Anklage zu führen, weshalb ich es dann auch nicht tue sondern lieber wüte.

Das Bedürfnis, mit dem Kopf geradewegs gegen die Wand zu hauen, nicht obwohl es weh tut, sondern weil, statt dessen das heiße Kopfkissen im Gesicht, den Puls auf 180, hechelnd.

Es lässt nach, wenn es vorbei ist. Ich habe noch nichts gefunden, was ich aktiv dagegen tun könnte. Durch hemmungsloses Rauslassen geht es auch nicht schneller vorbei, nur irgendwas kaputt, im Zweifel ich, schließlich hab ich jederzeit immer noch genug Vernunft im Leib, um keine dauerhaften Schäden am Mobiliar anzurichten. Obwohl ich kurz mit dem Gedanken gespielt hatte, den tönernen Blumentopf aus dem Fenster zu schmeißen. Das Fenster war zu.

Wenn ich wieder etwas runtergekühlt bin, folgt meist eine kurze Phase energischen Tuns. Kartons stapeln, das Regal auseinandernehmen, Altpapier wegschleppen in diesem Fall.

Ich muss aufhören zu reagieren. Mehr agieren. Den Bären nicht wieder in den Käfig sperren, sondern seine Kraft hier draußen nutzen. Das Recht habe ich.

Aufhören zu reagieren. Du auch.