Feb 18

Zu schnell gedreht?

Tag: BefindlichkeitenBlasebalg @ 15:59

Als Kind macht man das manchmal: man dreht sich möglichst schnell und lange auf der Stelle, so lange, bis man umfällt. Das macht Spaß, so lange es dauert, aber es hinterlässt so eine Art Kater. Danach ist einem schwindlig und schlecht. Zum Glück lässt das auch wieder nach. Drehen in die entgegengesetzte Richtung hilft ein wenig.

Ein ähnliches Gefühl habe ich, wenn ich am Abend zuvor besoffen war. Ich hatte noch nie einen Kater mit Kopfschmerzen. Den hätte ich gern gehabt, statt dessen war mir immer nur schlecht. Schwindlig und schlecht. Mit diesem Gefühl im Magen, bei dem man nicht weiß, ob es Übelkeit oder Hunger ist. Gegen Kopfschmerzen kann man wenigstens eine Tablette einwerfen, aber gegen Schwindel und Übelkeit? Da hilft nur Zeit, viel Wasser und frische Luft. Und nicht so viel bewegen.

Seit Freitag vormittag geht es mir genau so. Mal ein bisschen mehr – wie jetzt – mal ein bisschen weniger – wie gestern abend. Aber durchgängig. Wasser hilft nicht, frische Luft auch nicht. Wenn ich still sitze und auf den Monitor oder den Fernseher gucke, kann ich es für eine Weile ignorieren. Aber sobald ich hochschaue oder aufstehe oder mich sonstwie bewege, ist es wieder da.

Was ist das?
Und nein, ich bin ganz sicher, dass ich nicht schwanger bin. Im Gegenteil. Wenn Sie verstehen, was ich meine.

Wenn das morgen früh nicht vollständig weg ist, gehe ich zum Arzt, versprochen. Bis dahin versuche ich, mich körperlich möglichst wenig zu bewegen. Hmpf.

Ein Kommentar zu “Zu schnell gedreht?”

  1. inspector.tina says:

    ach frau blasebalg was machen wie denn immer? lassen sie das mal schön sein.