Wörter
Speedtest
Gefunden hier.
Selbermachen da.
PS: na toll, jetzt funktionuckelt dieser tolle Prahlbutton nicht. Da müsste noch “73″ vor “Wörter” stehen. Hrmpf.
Nein, es geht nicht um Schimpfworte. Nur um ein Wort, über das ich gerade zum wiederholten Male auf einem Wahlplakat gestolpert bin, und das mir ausgesprochen unsympathisch ist. Das Wort heißt “Teilhabe”.
Woran das liegt … hm. Eigentlich bezeichnet es ja etwas Positives. Aber es klingt so… wwäääähhhhh. Nach Sozialpädagogismus, mit einem nicht zu kleinen Schuss political correctness, und irgendwie … aufgesetzt. Das arme Wort, es kann ja nichts dafür, aber ich kann es nicht leiden.
Es ist so schwammig. Es steht für mich nicht in Verbindung mit einem Verb, das ich benutzen würde. Anders als Teilnahme, da kann ich an etwas teilnehmen, das verstehe ich. Bei einer Preisgabe muss ich etwas preisgeben, bei einer Mitnahme etwas mitnehmen, bei einem Nachnamen … äh.. ok, falsche Rubrik. Sie verstehen schon, was ich meine. An einer Teilhabe, kann ich da teilhaben? An etwas teilhaben? Muss wohl. Aber mal ganz im Ernst: haben Sie das jemals gesagt? Ein einziges Mal in Ihrem Leben? Ganz ehrlich?
Ich nicht.
Ich habe nicht teil an etwas. Ich nehme teil, ich mache mit, ich bin beteiligt. Aber ich habe nicht teil. Das ist nicht meine Sprache, das ist Gewäsch. Meine Meinung.
Darum mag ich auch keine Parteien wählen, die so ein Gewäsch benutzen. Ich muss mal genauer gucken, wahrscheinlich kann ich dann kaum was wählen …. *seufz*.
Warum können die nicht einfach ganz normal mit mir reden? Wie Menschen?
Noch hat das hiesige Freibad rund eine Woche geöffnet. Noch ist das Wetter auf Balkonien gut genug zum Halbnackichdraußensitzen. Noch brennt die Sonne auf Blasebalgsche Gliedmaßen, sie zu wärmen und zu bräunen. Und endlich wird dann auch mal meine Bekleidung für die restlichen Sonnentage geliefert. Ich laufe jetzt nur noch im Bikini durchs Haus. Ich bin ganz begeistert. Ok, ich muss den Bauch ein bisschen einziehen, und die Pads hab ich auch aus dem Push-Up genommen, die waren dann doch etwas übertrieben, aber ansonsten ist alles perfekt. Jetzt kann ich noch brauner werden, als ich dieses Jahr eh schon bin. Juchhei!
Ach ja, und eine Feststellung: In einem Badeanzug, der den Bauch verdeckt, bei dem die Körbchengröße aber eine Nummer zu groß ist, sieht man frau balg deutlich fetter aus als in einem Bikini, der den Bauch ungeniert freigibt, aber dafür einen hübschen Balkon zaubert. Wieder was gelernt.
Ich geh in die Sonne.
Morgen wird ein heißer Tag,
daran ich gar nicht denken mag.
Die Brühe fließt, das Hirn es kocht,
ich hab den Sommer nie gemocht.
(Ein spontanes Kurzgedicht für den Googelanten, der mit der Suche “Gedicht morgen wird ein heißer Tag” hier im Blaseblog landete. Ich hoffe, es gefällt ihm. Oder ihr. Was besseres kriege ich auf die Schnelle jedenfalls nicht hin…)
Frau Blasebalg bekleckert sich mit Apfelschorle, Marke “wet shirt contest”.
Herr Spektakel: “Mit Ihnen kann man ja nirgendwo hingehen. Nicht mal nach Hause.”