Ich fühle mich seit gestern irgendwie komisch. Unfröhlich. Und das mir als Sieben. Gründe? Keine Ahnung. Vielleicht ein bisschen Bammel vor den ersten Übungscoachings diese Woche? Drei an der Zahl sind schon vereinbart, mindestens drei weitere Interessenten melden sich demnächst noch. Ist ja eigentlich schön, aber ein Stück Nervosität ist schon dabei.
Vielleicht auch die Nachwirkungen der Wochenend-Wanderung. Zweimal 25 Kilometer inklusive Wildnis-Übernachtung, und der interessanten Erkenntnis, dass ich weder vor Wildschweinen noch vor kettensägenden Meuchelmördern Angst hatte, sondern davor, dass jemand kommt und schimpft. Mein Sechser-Flügel? Wohl schon.
Ach, scheiß doch der Hund drauf, ich arbeite jetzt einfach ne Runde. Wird schon wieder werden.
Bisher dachte ich, die Nachbarn gestalten ihren (großen) Garten neu, der bislang nur aus Rasen mit einer großen Tanne draus bestand. Die Tanne fiel schon vor einer Weile, seit dieser Woche nun ist der Bagger zugange.
Na, eine Umgestaltung wird es tatsächlich. Mindestens die Hälfte der Fläche wird soeben asphaltiert. Sieht hübsch aus. Wenn die das ganze noch mit ihren Autos dekorieren, was ich derzeit befürchte, kotze ich bei Gelegenheit mal über den Zaun.
Der Nachbar gegenüber lässt seinen kompletten Garten von einem Bagger umgraben. Schräg gegenüber klopfen die Handwerker den ollen Schiefer vom Dach. Ein Heidenlärm, in dem ich mich hier konzentrieren soll. Pfffff.
Naja, auf der anderen Seite hat der Tag auch schon Schönes gebracht: zwei Coaching-Termine. Ich hatte meinem gesamten Bekanntenkreis angeboten, sich von mir coachen zu lassen, damit ich die Dinge, die ich in meiner Ausbildung lerne, auch mal praktisch üben kann. Hab ich bisher auch schon getan, wenn es sich mal spontan im Gespräch ergab und die Situation passte. Aber jetzt zum ersten mal “mit Ansage”. Bin schon sehr gespannt auf die Sitzungen, und ob sich noch mehr Leute melden werden.
Wollen Sie nicht auch mal? Bis ich mit der Ausbildung fertig bin, nehme ich auch noch kein Geld dafür. Sie wissen ja, Mail an blasebalg ätt datensphaere dott de.
der Satz “im Gegensatz zu herkömmlichen Dingsbumsen* nimmt Swiffer zweimal mehr Staub auf” ist sprachlicher Bullshit. Schaltet diese Werbung bitte nicht mehr. Ich kriege Pickel davon.
*Die Swiffer-Leute sagen natürlich nicht Dingsbumse, aber mir ist jetzt gerade entfallen, was genau die sagen.
1. Wenn ein Handy-Display außer Kondenswasser von innen nichts mehr anzeigt, ist es dann unwiederbringlich hinüber? Die Wanderung gestern war streckenweise etwas feucht.
2. Haben Sie zufällig ein halbwegs aktuelles Handymodell übrig?
Frau Blasebalg seufzt.