Ich kenne ja Telefonterror in allen möglichen Ausformungen. Leute, die Umfragen machen oder Versicherungen verkaufen wollen. Automatische Bandansagen, die mir eröffnen, dass ich etwas gewonnen habe. Automatische Bandansagen, die behaupten, ein Nachbar habe mir eine wichtige Nachricht im Internet hinterlegt. Dubiose Telekommunikationsanbieter, die mir einen Tarifwechsel nahelegen. Anrufer, die sich daran erfreuen, Schweinskram durch den Telefonhörer zu hauchen.
Ich kann nicht sagen, welche Variante ich am widerlichsten finde.
Aber was hier seit ein paar Tagen los ist, verstehe ich nicht. Können Sie mir das erklären? Da klingelt am Tag 5 bis 7 mal das Telefon, man geht ran, und es tutet. Als würde der Anrufer immer auflegen, genau in dem Moment, in dem man abhebt. Wozu? Ich kann mir da keinen Reim drauf machen.* Sie vielleicht?
*ok, wenn ich wollen würde, könnte ich schon, zum Beispiel so: “Wer ins Ohr mir tutet, der bald heftig blutet”. Oder “Rufst du mich noch einmal an, schneid ich dir ab den Pillermann”. Ich bin ja sonst nicht so, aber das nervt echt.
Lachen Sie mich ruhig aus, aber das ist ein Konzept, das mir in den letzten Tagen erst so richtig bewusst wird. Irgendwo im Zusammenhang mit den Töpfereien hatte ich das mal geschrieben, nicht mit viel Nachdenken, ich hab es halt einfach hingeschrieben.
Aber seitdem geistert mir dieser Satz durchs Hirn. Immer wieder, in unpassenden Situationen. Ach, nein, gar nicht, die sind ja nicht unpassend, ich habe sie nur in der Vergangenheit nicht mit dem Üben-Konzept in Verbindung gebracht.
Continue reading “Manche Dinge muss man üben. Und dann kann man sie besser.”
Bei unserem heutigen Objekt tut es mir besonders weh, dass nach dem Glasieren alles im Eimer war. Der Close-up auf das Gesichtchen zeigt Ihnen das ganze Elend. Der Engel sieht aus, als hätte er sich Ahornsirup ins Gesicht geschmiert.
Schön, dass er trotzdem noch lachen kann.
Tadaaaa:
Der lachende Engel

Ich bin ganz unkreativ und recycle ein früheres Werk aus meiner Feder; ich hatte das glaube ich auch irgendwann schon mal im Blaseblog, aber wenn, dann war das lange vor Ihrer* Zeit. Ich gehe nicht davon aus, dass viele von Ihnen bis zu den Anfängen des Blaseblogs rückwärts gelesen haben, darum erlaube ich mir hier ausnahmsweise eine Wiederholung.
*Damit meine ich diejenigen Leserinnen, die durch die im weitesten Sinne Strickblogszene zu mir gefunden haben und heute den Löwinnenanteil hier stellen.
Continue reading “Das Märchen vom Bratapfelbaum”