Dez 23 2007

Lebenszeichen

Tag: BefindlichkeitenBlasebalg @ 11:07

Ja, das Blasebalg lebt noch, trotz massiver, unangekündigter Blogpause.
Nicht nur das, ich hatte ganz allgemein eine massive, unangekündigte Kommunikationspause. Allerdings nicht, weil es mir schlecht ginge, nein, da brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Ok, ich war zwischendurch krank, da ging es mir nicht wirklich gut, da habe ich viel husten müssen, aber sowas geht vorbei. Ich hatte halt nur einfach nicht das Bedürfnis, mit irgendwem zu kommunizieren, was schade ist, weil es eigentlich ein paar Leute gibt, bei denen ich mich schon lange hätte melden wollen. Keine Ahnung, warum ich es nicht getan habe. Winterschlaf vielleicht.

Wahrscheinlich ist es Winterschlaf. Immerhin hat mich Frau Liebesblüte vor ungefähr vier Wochen mit einem großen wuscheligen Braunbären bekannt gemacht, und Bären halten ja Winterschlaf, wie wir wissen, bringen in der Höhle ihre Jungen zur Welt, und im Frühjahr kommen alle zusammen aus der Höhle heraus. Ich glaube, ich habe auch solche Phasen. Da rufe ich nicht mal meine E-Mails ab, will nicht aus dem Haus, wenn’s geht noch nicht mal vom Sofa runter, aber nicht aus Faulheit oder Blockiertheit, sondern weil es in dem Moment einfach richtig ist. Und es ist dabei durchaus laut in meinem Kopf. Pläne wachsen und blühen, ich brüte etwas aus.

Alles in allem geht es mir in der Tat sehr gut. Ich habe nur noch sehr selten mal Nasenbluten. Ich habe heute meinen zweiten Hochzeitstag (auf diesem Weg auch noch mal Glückwunsch, Herr Spektakel, dass Sie sich zu mir entschlossen haben), bin in so mancherlei Hinsicht deutlich entspannter und gelöster als zuvor (an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Frau Liebesblüte), habe schon fast alle Weihnachtsgeschenke (an dieser Stelle ein Danke an Herrn Spektakel, der dabei geholfen hat), und muss mich jetzt langsam aufraffen, um meinen Koffer zu packen. Für die Feiertage geht’s ins Allgäu.

Nach dieser kurzen Unterbrechung geht die Blogpause also unvermindert weiter, aber ich wollte Sie da draußen, die mich hier gelegentlich besuchen kommen (an dieser Stelle herzlichsten Dank dafür), wissen lassen, dass es mir gut geht.

Ich hoffe, Ihnen auch!

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest. Lassen Sie sich beschenken. Nicht unbedingt mit Dingen. Vielleicht nehmen Sie auch einfach den einen oder anderen Moment als Geschenk an. Ich für meinen Teil werde das tun.

(Ich weiß, der Baum sieht aus als hätte er Pickel. Macht aber nix. Ich find ihn lustig. Und wenn Sie kurz grinsen müssen, dann nehmen Sie diesen Moment bitte als mein Weihnachtsgeschenk an Sie an.)